Hier finden Sie kurze Statements der UBG zur Kommunalwahl 2025.
Die Themen Radwege, ÖPNV, Klimaschutz, Gemeindeentwicklung, Kita/Schule, Bürgerbeteiligung, Bezahlbarer Wohnraum und Jugend werden regelmäßig ergänzt.
Hier können Sie sich unsere aktuelle Information zur Gemeinderatswahl herunterladen:
Infos als PDF herunterladen
Die Gemeindeverwaltung betonte im Januar 2025, dass praxisnahe Ansätze wichtiger seien als perfekte, aber unrealistische Konzepte. Wir setzen uns ein für kurzfristige Ausbesserungen an Radwegen im Bereich der Baumscheiben, Schutzstreifen auf Haupterschließungsstraßen ohne Radwege in allen Ortsteilen, Umbauten zugunsten radfahrender Schüler – auch mit reduziertem Ausbaustandard – sowie für Lückenschlüsse im Außenbereich (z. B. Graes–Darup, Nottuln–Marienhof). Auch Bürgerradwege sollen unterstützt werden.
Bezüglich des Schienenverkehrs sind die Möglichkeiten der Gemeinde so begrenzt, dass es ein leeres Versprechen wäre, hier Verbesserungen anzukündigen. Beim Busverkehr kann die Gemeinde das eigene Mobilitätskonzept fortführen:
In den letzten Jahren wurden 3 Anträge der UBG zu erneuerbaren Energien gar nicht vom Rat behandelt oder sind abgelehnt worden. Seitdem der Rat in 2024 den beschlussfähigen Flächennutzungsplan über Konzentrationszonen aufgehoben hat, liegt die Entscheidung über den Standort und die Genehmigungsfähigkeit der Windkraftanlagen beim Kreis Coesfeld. Die Nottulner Bürger können daran nichts mehr ändern. Soll sich ab sofort die Gemeindeentwicklung am Standort der Windkraftanlagen richten? Obwohl die UBG seit 15 Jahren Windkraftanlagen unterstützt, darf künftig so etwas nicht wieder passieren.
In Nottuln ist die UBG dafür, dass alle Straßen im Kernbereich von Nottuln mittelfristig als Fahrradstraßen ausgewiesen werden. In Appelhülsen haben wir das neue Baugebiet an der Reithalle initiiert. Ein Stadtteilzentrum könnte aus unserer Sicht auf dem Gelände des Frenkings Hofs realisiert werden. In Darup könnte mittelfristig z.B. das neue Einkaufszentrum an der Roruper Straße in der Nähe der B525 entstehen. In Schapdetten kann sich die UBG das Zentrum mittelfristig zwischen der Roxeler-Fulda- und Wilhelmstraße vorstellen. Die UBG möchte die Gemeindezentren offen und aktiv voranbringen.
Sinkende Kinderzahlen stellen die Kommune vor eine große Herausforderung. Wir können keine Kinder herbeizaubern, aber wir können vorausschauend Planen. Zum Beispiel durch eine flexible Nutzung von Schul- und Kitagebäuden, durch gezielte Kinder- und Jugendförderung und die enge Zusammenarbeit aller Ortsteile. Nottuln benötigt weitere Investitionen in Wohnraum, Betreuung, Schulen und Kindergärten und Mobilität, Integration und Mehrgenerationsnutzung. Frühzeitige Gespräche mit Bürger:innen helfen Probleme zu erkennen und Angebote zu schaffen. So können wir zukunftssicher werden.
Die Formate Politik vor Ort und Jugend entscheidet werden von der UBG unterstützt. Sie können aber die langjährig geduldete Mitsprache der Einwohner in Ausschüssen nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen. Noch schwerwiegender ist, dass der Rat die Planungsmöglichkeit bei WKA aufgegeben hat. So werden weder Befürworter noch Gegner des Ausbaus lokalpolitisch eingebunden. Die Mitbestimmung der Bürger und Politiker vor Ort ist dadurch nicht mehr vorhanden. Vor diesem Effekt hatte die UBG bei der Aufgabe der Konzentrationszonen gewarnt. Künftige Fehler dieser Art dürfen nicht wieder passieren.
In Nottuln wird aktiv an bezahlbarem Wohnraum gearbeitet. Es entstehen im Baugebiet Südlich Lerchenhain 14 öffentlich geförderte Wohnungen mit einer Kaltmiete von nur 6,70 €/m². Auch das geplante Wohngebiet am Niederstockumer Weg bietet Potenzial: Etwa ein Drittel der rund 240 Wohneinheiten sollen öffentlich gefördert werden. Alle neuen Baugebiete unterliegen dem von der UBG befürworteten Ratsbeschluss, ca. 30% der Wohneinheiten sozial günstig anzubieten. Die Frage bleibt, wie schnell werden neue Baugebiete umgesetzt? Werden die Gebiete gewählt, die auch schnell umsetzbar sind?
Themen gibt es viele: Bessere Busverbindungen ins Umland, zeitgemäße Technik an allen Schulen, Spiel- und Sportplätzen, mehr Räume, Rückzugsmöglichkeiten und Angebote für Jugendliche in allen Ortsteilen – das muss auch mal ohne Erwachsene möglich sein.
Wir können so viel tun wie wir es im Rat gemeinsam mit allen Fraktionen entscheiden. Dafür benötigen wir Mehrheiten und möglichst viele Sitze im Rat und in den Ausschüssen. Und dafür brauchen wir Deine Stimme.
Ganz ehrlich: Wir könnten noch viel mehr tun. In der Vergangenheit gab es schon zahlreiche Projekte, die Kinder und Jugendliche unmittelbar betrafen. Dabei wurde viel Gutes entschieden, manchmal aber auch viel zu wenig mit den Kindern und Jugendlichen zusammen. Das neue Format „Jugend entscheidet“ ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung, denn die UBG ist immer dafür, Projekte verständlich zu gestalten und alle Beteiligten frühzeitig mit ins Boot zu holen.
Um den Tourismus zu fördern, hat der Ausschuss Planen und Bauen am 18.11. empfehlend beschlossen, dem Schiefen Turm von Pisa Konkurrenz zu machen.
Sondergebiet Wind
Geschichten aus dem Rat Teil III
hier mehr »Neben den vielen Formalien zum Beginn der neuen Wahlperiode gab es auch schwierige Themen:
Geschichten aus dem Rat unserer Gemeinde
Teil II, Lerchenhorst
mit Update zur Ratssitzung
vom 16.09.2025