Inzwischen sind mehrere Fraktionen zu der Erkenntnis gekommen, dass ein barrierefreier Ausbau nach den bisherigen Planungen viel zu teuer werden wird. Die UBG sieht das genauso, denn solche Kosten kann man der Bürgerschaft wohl kaum vermitteln, wenn man daran denkt, wie viele Investitionen in den nächsten Jahren notwendig werden müssen. Daran ändert auch nichts, dass die Kosten für den Umbau der Aschebergschen Kurie zu 60% gefördert werden wird.
Die UBG geht aber noch einen Schritt weiter: Die Erfahrungen in den Sitzungen nach der Rückkehr in den Ratssaal haben gezeigt, dass der Ratssaal viel zu klein ist, wenn eine größere Anzahl von Bürgerinnen und Bürger an den Sitzungen teilnehmen will. Hinzu kommt, dass eine Lüftungsanlage notwendig erscheint.
Daher regen wir dringend an, über Alternativen für die Ratssitzungen und für die Nutzung der Aschebergschen Kurie nachzudenken. Bei geschickter Planung könnte ein Ratssaal auch in dem neu zu planenden Verwaltungsgebäude untergebracht werden.
Allerdings sollte versucht werden die schon beantragten Fördergelder wenigstens teilweise kurzfristig für die Sanierung des Büchereigebäudes zu nutzen. Der Keller mit der Kolping-Seniorenstube ist feucht und dringend sanierungsbedürftig.
Auch die Nutzung der Alten Amtmannei muss neu überdacht werden. Es gibt Ideen, die Amtmannei nur für kulturelle Veranstaltungen zu nutzen. Dazu müssten die (bisher nur groben) Planungsideen angepasst werden.
Die UBG wird darauf drängen, dass die drei Themenfelder Aschebergsche Kurie, Alte Amtmannei und das neu zu planende technische Rathaus zeitnah als ein gemeinsamer Komplex in den Fachausschüssen behandelt werden. Denn eine weiterhin isolierte Betrachtung würde zu vermeidbaren Mehrkosten führen.
Haushaltsrede der UBG 2026 mit den Themen
Auf der Homepage der Gemeinde heißt es unter der Überschrift „Alles in trockenen Tüchern“:
„Jetzt ist alles in trockenen Tüchern: Die Gesellschaft zur Bürgerbeteiligung an Erneuerbaren Energien – kurz Nottuln.Wind GmbH ist gegründet.“.
Dort heißt es auch: „Es war die UBG-Fraktion, die diesen Beschluss nicht mittragen konnte.“. Das ist korrekt, hier erfahren Sie, weshalb.
hier mehr »Pressemitteilung der UBG Nottuln vom 23.01.2026 zum Thema Energiewende und Windkraft, inklusive Hinweis zu der Version der PM, die die WN ohne Rücksprache veröffentlichte.
hier mehr »Am 16.12.2025 besuchte die Nottulnerin Bettina Janning unsere Ratssitzung in Appelhülsen.
Sie schrieb diesen lesenswerten Bericht:
Es fällt auf: Viele Ratsmitglieder stimmen fast immer zu – egal, worum es geht. Es wirkt, als würden viele die Beschlussvorlagen gar nicht gründlich lesen.
hier mehr »