Am 13.06. berichteten die WN mit den Artikeln „Fish-Bowl-Format schnell passé“ und „Faktencheck zum Thema“, die wir hier am gleichen Tag kommentieren.
Am 13.06. berichteten die WN mit den Artikeln „Fish-Bowl-Format schnell passé“ und „Faktencheck zum Thema“, die wir hier am gleichen Tag kommentieren.
Im Artikel steht: „... Unabhängige Bürgergemeinschaft ... – und auch die Bürgerinitiativen ‚Windsinn‘ und ‚Gegenwind‘ fühlten sich hinten im Publikum wohler.“.
Wir können den Lesern versichern, dass den Redakteuren der WN das Wohlbefinden der Mitglieder der UBG gänzlich unbekannt ist. Hier wertet der Redakteur der WN in unzulässiger Weise.
Die Gründe, die zu unserer Weigerung führten und nichts mit Gefühlen zu tun haben, können Sie in unserer Pressemitteilung lesen. Dass das Fish-Bowl-format passé sei, wurde uns vor der Veranstaltung nicht mitgeteilt.
Im Artikel heißt es weiter als Argument für die Aufhebung der Konzentrationszonen: „‚Es gab Urteile. Das war nicht mehr recht(s)sicher.‘ [so Dr. Geuking, FDP]“.
Das Zitat ist korrekt. Allerdings wurde der Eindruck erweckt, es habe keine Möglichkeit mehr gegeben, weiterhin Konzentrationszonen im Flächennutzungsplan aufzustellen. Das haben andere Gemeinden anders gesehen und auch durchgezogen, z.B. in unserer Nachbargemeinde Senden.
Und hier ist gerade der entscheidende politische Fehler in der Vergangenheit gemacht worden. Denn die Aufstellung der Konzentrationszonen hätte eine frühzeitige und öffentliche Debatte im Dorf möglich gemacht, wenn nicht sogar erzwungen!
Interessant war auch die Aussage des Vertreters des Investors, dass die Gewinne aus den Einnahmen auch in den Haushalt der Stadt Münster fließen würden.
Es wird also der marode Haushalt der Stadt Münster auf Kosten der Einwohner Nottulns saniert?
„‚Es gibt keine belastbaren Hinweise, dass Infraschall gesundheitliche Beschwerden verursacht‘“, steht dort als Zitat.
In dieser Grundsätzlichkeit ist das irreführend.
Die Thematik ist sehr komplex. Eine Bürgerin, die sich als Ärztin in der Veranstaltung vorstellte, führte aus:
Es gebe keine Referenzen bzgl. so großer Anlagentypen, weshalb sie zur Vorsicht riet.
Auch das Deutsche Ärzteblatt und eine neue schwedische Studie sprechen eine andere Sprache.
Zudem beobachten wir gerade in Ottmarsbocholt, wie sehr Anwohner betroffen sein können.
Zum Aspekt Gewerbesteuer heißt es: „..., dass ... mehr Wertschöpfung vor Ort bleibt.“.
Die Betrachtung ist aber doch irreführend. Vielmehr muss gefragt werden, welches Gewerbe an dieser Stelle im Ort bei gleicher Flächennutzung mehr Gewerbesteuer erzielt? Und es muss auch gefragt werden, welche Projekte in der Nähe durch den Bau langfristig verhindert werden (Bauland)?
Stellungnahme zur WN-Berichterstattung
Am 13.06. berichteten die WN mit den Artikeln „Fish-Bowl-Format schnell passé“ und „Faktencheck zum Thema“, die wir hier am gleichen Tag kommentieren.
hier mehr »Ist die Klimaneutralität der Gemeinde bis 2030 überhaupt erreichbar?
Spannender Gastbeitrag zur fragwürdigen Zielsetzung.
hier mehr »Haushaltsrede der UBG 2026 mit den Themen